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DA SEIN, LEBEN HELFEN seit 1899

Gründung des Vereins „Katholischer Fürsorgeverein für Mädchen, Frauen und Kinder“ durch Agnes Neuhaus in Dortmund.

Juni 1931 - Gründung des Ortsvereins Warburg

Eine Gruppe engagierter katholischer Frauen gründeten den Warburger Ortsverein, den heutigen „Sozialdienst katholischer Frauen“.
• Vormundschaftsarbeit - die ehrenamtliche Betreuung von gefährdeten Mädchen
• Pflegekinderdienst- Betreuung von Pflegekindern, Auswahl und Begleitung von Pflegern und Vormündern im Auftrag des Jugendamtes des Kreises Warburg
• Allgemeine Soziale Dienst- Unterstützung von Menschen in unterschiedlichsten Notsituationen und Vermittlung an andere Fachdienste für eine langfristige Beratung.

In der Zeit des Nationalsozialismus

Die Arbeit des Ortsvereins wird durch das Hitlerregime überwacht und eingeschränkt. Zunehmend übernehmen politische Frauengruppen die Betreuung von Pflegekindern. Ein Rückgang der Betreuungsfälle von 185 auf 14 resultierte hieraus.

In der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg

Behörden bitten um Unterstützung bei der Betreuung der vielen vertriebenen Jugendlichen. Es wird eine Vorasylstelle für alleinstehende Mädchen und Frauen in Warburg eröffnet. Diese sozialgesellschaftliche Lage führte ebenfalls zur Intensivierung der Zusammenarbeit des Ortsvereins mit dem hiesigen Amtsgericht in Warburg in den Bereichen Familienrecht und der Jugendgerichtshilfe. Eine erste hauptamtliche Fachkraft konnte stundenweise ihren Dienst aufnehmen.

1968 - Generalversammlung in Fulda

Die Namensänderung des Verbandes wird beschlossen. Der „katholische Fürsorgeverein für Frauen, Mädchen und Kinder“ wird zum „Sozialdienst katholischer Frauen“ umbenannt. Die Professionalisierung der Sozialarbeit durch zusätzliche hauptamtliche Fachkräfte hält weiter Einzug im Ortsverein Warburg. Die Geschäftsstelle am Rotthof in Warburg wird eingerichtet.

1976 – Schwangerschaftskonflikt - Beratungsstellen

Anlässlich der Neufassung des § 218 des Strafgesetzbuches (StGB) im Jahre 1976 wurden auch im Erzbistum Paderborn katholische Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen eingeführt, die allesamt in der Trägerschaft von SkF-Ortsvereinen waren.

Juni 1978 - Beratungsarbeit für werdende Mütter in Not- und Konfliktsituationen

Ein neuer Arbeitsbereich wurde durch den SkF Warburg übernommen. Diese Schwangerenberatung durch den SkF im Kreis Höxter endete im Jahre 2000.

1979 - Ausweitung des Pflegekinderdienstes

In 1979 wurden durch den Warburger Ortsverein 43 Pflegekinder in 35 Pflegefamilien betreut.

1981

50-jähriges Bestehen des „Sozialdienst katholischer Frauen Warburg e.V.“

1992 - Das „Betreuungsgesetz“ (BtG) tritt in Kraft.

Im Rahmen der Reform des bisherigen Recht über Vormundschaften und Pflegschaften für Volljährige nimmt der SkF Warburg seither, als anerkannter Betreuungsverein durch seine entsprechenden Fachkräfte, die nach dem Betreuungsgesetz erforderliche Betreuungsarbeit wahr.

September 1994 – Eröffnung des Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter

Ende der achtziger Jahre begann in der hiesigen Region die Diskussion über die Einrichtung eines Frauenhauses im Kreis Höxter. Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Warburg übernahm die Trägerschaft für das Frauen- und Kinderschutzhaus welches Zuflucht in Not, Schutz und Hilfe für etwa 40 Frauen und 50 Kinder bietet.

September 1997- Erweiterung des Pflegekinderdienstes auf den gesamten Kreis Höxter

Der Pflegekinderdienst, der bisher beschränkt war auf den Altkreis Warburg, wird als Spezialdienst auf den gesamten Kreis Höxter ausgeweitet. Hierfür werden Büroräume in Brakel angemietet.

Januar 1998 - Gründung des „Förderverein Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter“

Er unterstützt Ziel ist die Unterstützung der die Frauenhausarbeit des SkF Warburg – sowohl finanziell als auch im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit.

2011 – Start SAFE – Sichere Ausbildung für Eltern

SAFE ist ein präventives Angebot im Bereich der Frühen Hilfen, welches Eltern unterstützt eine sichere Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Ebenfalls startet eine junge Müttergruppe.

Juli 2017 - Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BthG)

Die Gesetzesreform führte zu einer gesteigerten Beratungsnachfrage bei ehrenamtlichen BetreuerInnen durch den SkF Warburg. Der SkF Warburg übernimmt in den darauffolgenden Jahren vermehrt die zuletzt ehrenamtlich geführten Betreuungen.

Oktober 2018 – Projekt youngcaritas startet

Youngcaritas ist die deutschlandweite Plattform der Caritas und ihrer Fachverbände wie dem SkF für das soziale und sozialpolitische Engagement junger Menschen. Youngcaritas ermöglicht neue und kreative Formen von Engagement, die sich an den Interessen, Zeitressourcen, Bedarfen und Möglichkeiten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen orientieren.

2020 - Pflegekinderdienst, Frauenhaus und Bereuungsverein

Der SkF Warburg betreut in 2020 125 Pflegekinder in 110 Pflegefamilien.
Das Frauenhaus bot 2020 36 Frauen und 44 Kindern Schutz und Hilfe in Notsituationen.
Und ebenfalls der Bereuungsverein des „Sozialdienst katholischer Frauen“ übernahm die Betreuung von 83 Menschen in rechtlicher Hinsicht. 144 ehrenamtliche BetreuerInnen, welche 189 Menschen betreuten fanden beim SkF Warburg Beratung in Bezug auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

2023 - Der SkF Warburg heute

Die gegenwärtigen Arbeitsbereiche, sind der Pflegekinderdienst, die Betreuungsarbeit gemäß Betreuungsgesetz (BtG), das Frauen- und Kinderschutzhaus im Kreis Höxter, der Allgemeine Soziale Dienst, die Frühen Hilfen sowie die youngscaritas. Diese Aufgaben werden, entsprechend des vereinsspezifischen Prinzips, gemeinsam von hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen wahrgenommen.

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