Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Warburg

Frauen berichten - 0171 54 301 55

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Gedanken ehemaliger Bewohnerinnen und Frauen, die die ambulante Beratung nutzen konnten... unter "Künstlernamen" zur Veröffentlichung freigegeben.

Ich dachte, dass man nur ins Frauenhaus gehen kann, wenn man geschlagen wurde. Mein Freund hat mich nur 1 mal vor 5 Jahren geschlagen. Danach hat er mich mit Worten beschimpft, als Schlampe, schlechte Ehefrau usw... heute weiß ich; es ist sein Gesichtsausdruck dabei, wie damals, als er mich geschlagen hat. Im Frauenhaus habe ich dann andere Frauen getroffen, die zum Teil schwere körperliche Verletzungen hatten. Ich dachte wieder, dass ich doch eigentlich kein Recht hätte, auch im Frauenhaus zu sein ... bis diese Frauen in der Hausversammlung erzählt haben, wie belastend auch sie die psychische Gewalt erlebt haben, eben die unsichtbare Gewalt, die unser aller Selbstwertgefühl unsere Selbstachtung beschädigt ... ein tiefer innerer Schmerz und eine Wunde, die nur langsam heilt. Gut, dass es das Frauenhaus gibt, in dem wir sein können und Kraft tanken dürfen. (Ellen, 41 Jahre)


Die Zeit im Frauen- und Kinderschutzhaus habe ich zum Nachdenken gebraucht. Nach zwei Wochen bin ich zu meinem Freund zurückgegangen. Ich weiss, dass meine Gefühle zu ihm so eigendlich keine Liebe sein können. Aber ich brauche ihn, obwohl er mir nicht gut tut, er mich geschlagen und gewürgt hat. Ich kann ohne ihn (noch?) nicht leben und er hat mir versprochen, dass jetzt alles anders wird. Er hat einen Urlaub für uns gebucht, den ich mir schon lange gewünscht habe und wird jede Woche einen Abend für uns freihalten. Ich gebe uns noch eine letzte Chance und wenn er mich noch einmal schlägt, kann ich wieder ins Frauenhaus kommen. Dann bin ich entgültig weg. (Marie, 27 Jahre)


Hallo N.N.,

ich weiss, dass Du diese Zeilen liest. Ich achte Dich, als Mann der im Kreis Höxter öffentlich bekannt ist. Keine Angst, ich verrate Dich nicht, Du musst Deinen Weg selber finden. Du kannst, wenn Du mutig genug bist, zu dem stehen, was Du getan hast. Bis vor Kurzem hast Du stets alles daran gesetzt, um mir Angst zu machen und zu verhindern, dass ich aus meinem goldenen Käfig aussteige. Du hast behauptet, dass ich ohne Dich nicht leben kann. Ich habe dir so viele Jahre geglaubt.

Heute sage ich dir: "Ich kann ohne Dich leben; und ich lebe mit weit weniger Geld aber viel größerer Lebensqualität. Ich kann wieder in den Spiegel schauen und habe mir die Sebstachtung zurückerobert." 

Ich habe mich von einer Beraterin aus dem Frauenhaus helfen lassen, weil die Beratung anonym sein konnte. Zunächst habe ich ein langes Telefonat geführt, dann haben wir uns zu mehreren Gesprächen getroffen... ich mit Perücke und Sonnenbrille. Ich habe mich so geschämt und wollte unsrere "heile Welt" nicht in die Öffentlichkeit zerren. Ich dachte, dass ich Dich und das Alles benötige. Für mich ist es jetzt unfassbar, dass ich mich so verkeidet habe, aber so war mein Leben mit Dir, reine "Fassade". Die Beraterin hat mich trotzdem so akzeptiert. Für mich war das eine ganz neue Erfahrung, einmal nicht bedrängt zu werden und mich verbiegen zu müssen. Es war so befreiend, zu sagen, dass Du mit mehrfach blutig geschlagen hast und ich mich dafür schäme und schuldig fühle. Die Beraterin hat mich mit all meinen Verdrehungen und vor allem mit meinen Gefühlen ernst genommen. Ich konnte mich wieder spüren und die Schieflage bei uns erkennen.

Heute weiß ich: "Ich bin ein wertvoller Mensch und habe wie jeder Mensch Achtung und Respekt verdient. Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Gefühle, Gedanken und Handlungen. Dafür, dass Du mich geschlagen hast, trägst alleine Du die Verantwortung; und vielleicht beschämt Dich das igendwann dann auch einmal. Ich verzeihe Dir, dass Du gewalttätig warst; ich habe viel über mich gelernt. Weitere Gewalt toleriere ich nicht."

P.S. Beim zweiten Gespräch habe ich mich der Beraterin übrigends ohne Perücke gezeigt. Du musst keine Angst haben. Sie steht unter Schweigepflicht, eine ganz andere Verschwiegenheit als in unserem Heile-Welt-Spiel. (Nadja, 43 Jahre)


Ich wurde Zwangsverheirat. Mein Exmann wollte mich genauso wenig heiraten, wie ich ihn. Wir haben uns arrangiert. Mit seinem beruflichen Stress und nach der Geburt unseres dritten Kindes begannen seine Jähzornattacken. Eine Woche nach der Geburt warf mit Lebensmitteln und herumliegendem Spielzeug unserer Kinder nach mir. Er beleidigte und beschimpfte mich als Schlampe, schlechte Mutter und dämliche Ehefrau.

Unser Hausarzt hat mich auf meine blauen Flecken angesprochen und mir vom Frauenhaus erzählt. Ich wußte nicht, dass es so etwas gibt. Sonst wäre ich schon viel eher gegangen. Im Frauenhaus ging es mir viel besser. Die Kinder wurden ruhiger und schliefen besser ein und durch.

Meine Eltern aber drängten mich zu meine Mann zurückzugehen. Ich wäre eine Schande für die Familie. Sie gingen mit meinem Exmann zum Jugendamt. Ich wollte auch, dass meine Kinder ihren Vater und die Großeltern treffen, aber ich wollte keine Gewalt mehr akzeptieren. Der Mitarbeiter vom Jugendamt hat mir, meinem Ex und meinen Eltern erklärt, dass Gewalt in der Familie eine Kindeswohlgefährdung ist, auch wenn die Kinder nicht geschlagen werden. Meine Eltern haben das bis heute nicht verstanden, damit können wir mitlerweile gut leben.

Mein Ex wurden dann die begleiteten Umgänge mit den Kindern zu viel. Er hat einen Job auf einer Bohrinsel angenommen und lebt 200 km entfernt. Die Kinder sehen ihn nur 3 x im Jahr. (Hayet, 28 Jahre)


Er schloss immer alle Türen und Fenster, wenn er mich vergewaltigt hat. Mein Körper schmerzte. Meine Seele flog davon. Er hat mir gedroht, wenn ich ihn anzeige, lässt er meine Mutter in der Ukraine umbringen. Dass er es ernst meinte zeigte er mir, indem er meinem Hund Nero den Hals zudrückte. Ich war wie versteinert und bemerkte meine Schwangerschaft erst im vierten Monat. Er wollte das Kind wegtreten. Meine Freundin hat für mich im Frauenhaus angerufen. Ich konnte nur noch flüstern. Eine Beraterin hat sich mit mir und meiner Freundin getroffen und mit mir verschiedene Möglichkeiten besprochen. Am meisten geholfen hat mir, dass sie mir geglaubt hat, einfach so. Ich selbst konnte bestimmen, wie es weitergehen wollte... ich konnte mir die Lösungsideen wie auf "einem silberenen Tablett" vorstellen und hatte die freie Wahl ... freie Wahl für MICH. Ich habe in dem Gespräch meine Stimme wieder gefunden und bin noch am selben Tag in ein weit entferntes Frauenhaus gefahren, zu dem die Beraterin den Kontakt hergestellt hat. Jetzt lebe ich mit meinem Sohn. Er sieht aus wie sein Vater. Ich kann ihn akzeptieren, weil er auch mein Blut hat. Mein Weg scheint mir heute noch weit ... ich brauche noch viiiiiiiiiiiiiel Zeit bis alle Wunden heilen ... aber der Anfang ist geschafft. (Micki, 25 Jahre)


Trennung war nie das Thema. Ich wollte immer die Familie zusammenhalten. Ich habe mir Hilfe und Beratung geholt, weil ich nicht mehr konnte. Ich wollte so gerne den liebevollen, aufmerksamen Ehemann zurückbekommen, wie er am Anfang unserer Ehe war. Ich wollte nicht verstehen, dass er mich zu seinem "Prügelsklaven" umfunktioniert hat. Es geht bis heute um meine enttäuschten Erwartungen von Familie 

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und die grosse Sehnsucht nach Anerkennung von meinem Schmerz... Mein Mann meint immer noch, es wäre nichts Nennenswertes passiert: keine Drohungen, keine Schläge, nur meine Zickereien. Ich habe uns dreimal eine neue Chance gegeben. Dann habe ich akzeptiert, dass ich nur mich und meine Situation ändern kann... und langsam geht der Schmerz, weil ich mich jetzt annehmen kann, so wie ich bin und die Ehe Vergangenheit sein lassen kann. ICH BIN FREI. (Silke, 44 Jahre)


Das für mich Entscheidenste im Frauenhaus war, dass ich immer respektiert wurde. Und für Viele ist das sicher banal, aber für mich war der wichtigste Lernprozess, meine Grenzen wahrzunehmen und gewahrt zu wissen. Als ich ins Frauenhaus kam, wurde mir zum Beispiel mein eigenes Zimmer mit Dusche und Bad als mein Privatraum gezeigt. Ich hatte vorher keine Privatsphäre. Mein Mann hat alles kontrolliert und ich durfte keine Tür abschließen. In den ersten Tagen (aber auch nur in den ersten Tagen :-))) im Frauenhaus habe ich meine Zimmertür weit offen gelassen. Wenn es etwas zu erledigen gab, klopften die Mitarbeiterinnen trotzdem an ... :-) an den Türrahmen ..., und fragten, ob ich kurz Zeit hätte. Zum Besprechen der Dinge wurde ich dann ins Beratungszimmer ins Büro eingeladen. Hier durfte uns niemand stören. Zunächst hat mich das irritiert und das war gut, weil ich so gemerkt habe, wie viel Privatsphäre ich brauche. Die Verschwiegenheit und die vertrauliche Atmosphäre im Beratungsraum habe ich sehr zu schätzen gelernt. Hier war immer ein abgesicherter Raum für all meine Gedanken und Gefühle. Auch wenn ich einige Zeit dafür gebraucht habe, ich habe meinen Weg gefunden. (Stefanie, 25 Jahre) 


Unfassbar, dass mich die Angst vor Veränderung so gelähmt hat. Die Gewaltattacken von meinem Mann ertragen war für mich sehr vertraut und machbar bis ich an Krebs erkrankt bin. Nach der OP habe ich mich für ein anderes Weiterleben entschieden. Die Beraterin vom Frauenhaus hat mir sehr geholfen mich neu auszurichten. Danke für die Impulse, die mich bis heute mein Leben leben lassen. (Nadja , 35 Jahre)


Mein Mann hat mich 20 Jahre geschlagen und gedemütigt. Ich bin geblieben ... unserer beiden Jugen wegen ... dachte ich. Meine Kinder haben mir schon mit 12 und 16 Jahren gesagt, dass ich meinen Mann verlassen soll. Ich aber wollte meinen Kindern eine komplette Famile geben, weil ich selbst unter der Trennung meiner Eltern gelitten habe. Und mein Mann hat es geschafft, dass mein Lebens-Akku immer "1 Balken voll" war. Das war genug, um weiter zu machen und bei ihm zu bleiben. Der "Frieden" hielt dann ein paar Wochen, bis ich wieder einen "vor die Mappe bekam"...bis zu dem Tag, an dem meine Hände die einzig schmerzfreien Stellen an meinem Körper waren. Da wusste ich, dass ich gehen musste. Heute lebe ich glücklich in einer neuen Beziehung...

...Meine Kinder sind heute noch meine größte Sorge und ihr Zustand ist mein größter Schmerz. Der Jüngste ist heute 25 Jahre alt und seit Jahren abhängig von Alkohol und Drogen. Er ist selten in einem ansprechbaren Zustand. Mein Ältesters ist heute 29 Jahre und nicht belastbar, fällt häufig bei der Arbeit aus. Er ist davon überzeugt, dass er es nicht besser verdient hat, als dass es im schlecht geht. Seine Kollegen fragten, wie ein so junger Mann, so wenig belastbar sein kann. Heute weiß ich mehr denn je, was meine Kinder durchgemacht haben und das tut mir sehr leid... ich hätte gerne eher gehen können wollen. Ich will an meine Jungen glauben, dass sie es trotzdem auch schaffen.

Ich wünsche, dass andere Frauen schneller ihren Weg finden und ihre Kinder weniger leiden müssen, wenn sie diese Zeilen lesen. ALLE KINDER LEIDEN MIT, MACHT EUCH DA NICHTS VOR. (Irene,56 Jahre)   


Drei Mal bin ich ins Frauenhaus gegangen. Heute weiß ich, dass das mein Weg war, zu verstehen bis heute... wobei ich immer mehr wage mich zu verstehen und zu mir selbst zu stehen.

052Beim ersten Mal wollte ich meinem Mann beweisen, dass ich es ernst meine mit der Trennung. Im Frauenhaus habe ich es genossen, dass ich schlafen konnte, ohne von ihm geweckt und bedrängt zu werden. Meine Familie hat mich dann gebeten, ihm noch eine letzte Chance zu geben. Nach kurzer Zeit war alles wie immer. Er schrie mich an, bezeichnete mich als Hure, schlug mich auf den Rücken, schubste mich gegen die Wand. Ich fühlte mich so verantwortlich und schuldig für alles, was geschah.

Trotzdem ging ich wieder ins Frauenhaus. Mein Mann bat mich per sms um Verzeihung, er magerte stark ab (Meine Mutter schickte mir ein Photo von ihm.), litt fürchterlich und hat mir versprochen sich zu ändern. Er meldete sich bei einer Männerberatung an. Ich dachte, jetzt hat er es verstanden und gab ihm eine neue Chance, wegen unserer erwachsenen Kinder und weil ich Angst hatte, alleine zu leben. Als dann jedoch seine Mutter für drei Monate zu uns zog, wurde mein Mann wieder agressiver. Er schlug und vergewaltigte mich.

Wie in Trance ging ich nochmals ins Frauenhaus. Zwei Tage und Nächte schlief ich fast durchgehend. Ich war so müde. Dann habe ich viele Gespräche im Büro genutzt. Langsam dämmerte mir, dass die Gewalttaten meines Mannes viel mit seiner Beziehung zu seinen Eltern zu tun hatten und für mich alles so vertraut war. Ich fühlte mich bei meinem Mann wie zu Hause, wie in meinen gewaltvollen Elternhaus. Ich merkte, wie viel Verantwortung ich bereits in meinem Elternhaus getragen hatte. Ich wollte einen Mann, keinen Sohn. Mein Befreiungsgedanke wurde: "Ich darf mich selbst bemutteren und gut für mich sorgen. Ich darf glücklich leben."  

Heute kommen meine Kinder gerne zu mir. Ich lebe allein und fühle mich doch dankbar verbunden mit vielen Freunden und Bekannten. (Monika, 44 Jahre)


"Ich hatte riesige Angst ins Frauenhaus zu gehen. Mein Freund hat immer gesagt: "Dann geh´ doch ins Frauenhaus. Du wirst schon sehen, was du davon hast. Da sind nur Asoziale, nur unfähigen Frauen, schreiende Kinder und alles ist dreckig." Als ich es dann nicht mehr ausgehalten habe, bin ich ins Frauenhaus gekommen und es war anders. Ich wurde von einer Mitarbeiterin abgeholt und es waren gleich zwei Mitbewohnerinnen da, die mir geholfen haben, meine Sachen ins Zimmer zu bringen. Eine Bewohnerin bot mir sofort einen Kaffee an und lud mich zum Mittagessen ein. Mir ging es noch nie so gut, wie im Frauenhaus. Ich hatte alles, was ich zum Leben brauchte und immer jemanden zum Reden. Ganz klar, alle Frauen hatten ihre Probleme. Wir haben geweint und viel gelacht. Die Zeit im Frauenhaus hat mich ermutigt, ganz selbstverständlich Frau zu sein." (Isabell, 28 Jahre)  


"Im Frauenhaus habe ich zum ersten Mal in meinem Leben so sein können, wie ich bin. Ich habe mir erlaubt, einfach da zu sein mit all meinen kreisenden Gedanken, Gefühlen, Sicherheiten und Unsicherheiten. Und darauf bin ich sehr stolz. Diese Erfahrung wünsche ich auch allen Frauen, die ohne Gewalterfahrung leben." (Ilse, 45 Jahre)


„Ich wusste schon lange, dass meine Ehe nicht mehr zu retten war. Aber wohin mit zwei Kindern? Ich brauchte dringend jemanden, der sagte: Komm, wir helfen dir! Und diese Hilfe habe ich im Frauen- und Kinderschutzhaus bekommen. Hier hatte ich Abstand von meinem Mann, um etwas zur Ruhe zu kommen. Ich konnte die Kinder versorgen wie zu Hause. Zu Terminen wie zur Rechtsanwältin oder zum Jugendamt wurde ich begleitet. Der Papierkram wurde mit Hilfe der Betreuerinnen gelöst. Auch nach dem Umzug in die eigene Wohnung wurde uns noch Hilfe angeboten. Wir haben in Not Hilfe und Schutz bekommen und dafür bedanken wir uns.“ (Maria, 36 Jahre)


„Meine beiden ältesten Kinder haben ein eigenes Zimmer bekommen mit zwei Betten, Schreibtisch und Schrank. An meinem Zimmer war ein Bad, das ich nur mit meinen Kindern zu teilen brauchte, nicht mit einer anderen Frau. An den Wochenenden war es etwas langweilig, aber so konnte man sich ausruhen und hatte Zeit zum Nachdenken.“ (Britta, 39 Jahre)


„Man muss hier Aufgaben für die Hausgemeinschaft übernehmen. In einem so großen Haus gibt es viel zu putzen. Das wird unter den Frauen aufgeteilt. Aber sonst ist es in Ordnung. Ich hatte es mir viel schlimmer vorgestellt. Zum Beispiel hatte ich nicht damit gerechnet, einen Haustürschlüssel zu bekommen, damit ich frei kommen und gehen kann.“ (Nadine, 23 Jahre)


„Hätte ich nicht vor Monaten einen Vortrag über das Frauenhaus gehört, wäre mir wahrscheinlich nicht im Traum eingefallen, dass ich dort mal anrufen könnte. Probleme gab es zu Hause schon lange, aber ich hatte viel zu wenige Informationen. Ich selbst verdiene ja nicht viel und fühlte mich von meinem Mann so abhängig. Ich wusste nicht, wie es weitergehen soll. Bis zu meinem Einzug ins Frauenhaus habe ich mich mehrfach telefonisch beraten lassen. Die Gespräche haben mir sehr geholfen. Jetzt wollen mein Mann und ich es noch einmal miteinander versuchen. Es ist beruhigend zu wissen, dass ich mich jederzeit wieder hier melden kann.“ (Sonja, 30 Jahre)


 

 

 

 

 

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